„24 Stunden mit Der Standard/derStandard.at“ und „Schräge Einblicke in die Online-Redaktion“

Medien, die sich selbst in Comicform zum Thema machen: „24 Stunden mit Der Standard/der Standard.at“ und „Schräge Einblicke in die Online-Redaktion“ sind zwei Beispiele, die ich für unterschiedlich gut gelungen halte.

„Der Standard“ setzt auf moderne Optik und auf relativ viel Text. Im Ansatz halte ich das für eine gute Idee. Allerdings sind die entscheidenden Schritte der Zeitungswerdung insbesondere in den Nachmittagsstunden nicht mit Panels (Comicbildern) erläutert. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.

„Die Schwäbische“ dagegen verballhornt ihre Online-Redaktion, was ich völlig daneben finde. Dort ist das Prinzip journalistischer Webcomics der ursprünglichen Comic-Idee als reines Unterhaltungsmedium geopfert worden. Damit bedient ein Verlag, der sich mutmaßlich journalistische Tugenden auf die Fahnen geschrieben hat, plump überholte Klischees und zementiert sie. Als Online-Redakteur hätte ich mich gegen eine Veröffentlichung der „Schrägen Einblicke“ verwehrt.

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