„Graphic History of the Honduran Coup“ – Dan Archer

In diesem Comic über Wahlbetrug in Honduras wird ein Prinzip der comicjournalistischen Arbeit deutlich: das der transparenten Subjektivität. Vereinfacht ausgedrückt ist das eine Maßnahme von Comicjournalisten, dem Vorwurf zu begegnen, nicht objektiv sein zu können. Sie versuchen es gar nicht erst, sind stattdessen subjektiv und machen in diesem Zuge all ihre Quellen transparent.

Autor Dan Archer erläutert einzelne Panels auf jeder Seite und verlinkt seine Quellen für jeden Leser nachvollziehbar. Lukas Plank erläutert das Prinzip der transparenten Subjektivität in seiner Masterarbeit ausführlicher.

Dieser Comic beschönigt auch optisch nicht und räumt mit dem Vorurteil auf, Bildgeschichten seien nur etwas für Kinder. Insbesondere einige Panels auf Seite 4 des Comic sind nichts für zarte Gemüter.

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