„Mein Vater, ein Werwolf“ – Cordt Schnibben u. a.

Dem „Spiegel“ ist mit dieser Titelgeschichte im Frühjahr 2014 ein Meisterwerk des multimedialen Arbeitens gelungen: Mit Zeichnungen, Protokollen, Fotografien, Tönen und einer Video-Reportage arbeitet Autor Cordt Schnibben die Nazi-Vergangenheit seines Vaters auf.

Mal müssen Sie mit den Pfeiltasten scrollen, um Sprechblasen in den Comic-Zeichnungen zu aktivieren. Mal können Sie in kurzen Textstrecken Links zu Videos, Audios oder Infoboxen anwählen. Dazu begleitet sie ein düsteres Musikbett, das Sie bei Bedarf abstellen können.

„Mein Vater, ein Werwolf“ entschleunigt im Gegensatz zu vielen anderen journalistischen Beiträgen, die wir lesen: Die Geschichte verlangt Zeit, lässt Ihnen als User aber die Freiheit, nur an der Oberfläche zu kratzen oder aber tief in die Thematik einzusteigen.

So oder so: Die Story ist nicht nur ein Lehrstück in deutscher Geschichte, sondern auch eines in Sachen Comicjournalismus und der Verschmelzung traditioneller und „neuer“ Medien.

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