Multimedial oder interaktiv?

„Multimedial“ und „interaktiv“ sind zwei Begriffe, die gerne wie einer verwendet werden. Welchen Unterschied es gibt und warum der im Bereich Webcomicjournalismus wichtig ist, lesen Sie hier.

Comicjournalismus findet offenbar vor allem im Web statt. Dort können sich User nicht nur wie früher von Seite zu Seite blättern, klicken oder wischen: Die Darstellungsformen sind so breit gefächert wie im klassischen Journalismus auch. Auffällig oft verzahnen die Comicjournalisten auch die verschiedenen Möglichkeiten, die ihnen das Internet bietet. Videos, Audios oder Bilder dienen ihnen nicht nur als nette Erweiterung, sondern belegen zudem ihre Recherche und das, was der User im Comic sieht und liest, als echt.

Diese Comics sind meist multimedial, in den seltensten Fällen interaktiv. Die Begriffe landen gerne in einem Topf, gehören dort aber nicht hin. Björn Hammel erläutert das in einer Grundlagenforschung über Webcomics. Interaktive Webcomics verlangen einen Algorhythmus, mit dem der Leser aktiv in die Entwicklung des Comic eingreifen kann. Multimediale Webcomics sind solche, in denen Bild und/oder Ton enthalten ist.

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